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Gewürzlexikon: Majoran

von | 22. Mai 2013 | Gewürzlexikon

Eine der bedeutendsten Gewürzpflanzen in Deutschland ist der Majoran. Vorwiegend wächst er im östlichen Mittelmeergebiet und ist bekannt für seinen würzigen Geschmack.

Geschmack

Daher eignet sich Majoran perfekt zum Verfeinern von Wurst und Fleisch, aber auch zum Würzen von deftigen Gerichten ist Majoran sehr beliebt. Sein Geschmack weist Ähnlichkeiten mit dem von Oregano auf. Sein Name entspringt aus dem Arabischen, er bedeutet „der Unvergleichliche“, und das trifft es ziemlich gut. Sein unverwechselbarer Geschmack bereichert jedes Grillfest.

Pflanze

Charakteristisch für den Majoran sind seine kleinen eiförmigen Blätter, die weiß- und rosafarbenen Blüten und kleine gelbe oder braune nussartige Früchte. Die Majoran-Pflanze erreicht eine Höhe von maximal 50 cm. Man unterscheidet zwischen zwei Arten: zum einen gibt es den Blatt-Majoran, welcher einen längeren Stiel aufweist, zum anderen den Knospen-Majoran, der höchstens ein Jahr blüht.

Zum Anbau

Wenn Sie selbst gerne Majoran anbauen möchten, müssen Sie folgendes beachten: Majoran wird aus Samen gezogen, nach dem Frost muss er im Abstand von 20 cm ausgepflanzt werden. Die Keimdauer beträgt ca. 2 – 3 Wochen. Majoran ist sowohl für den Anbau im Garten als auch im Haus in einem Topf geeignet. Sie sollten den Majoran lediglich regelmäßig wässern, hacken und jäten, ansonsten ist er sehr pflegeleicht und beansprucht nur wenig Ihrer Zeit. Sie können das Kraut ab Juni vor der Blütezeit des Majoran im Juli/September ernten. Die Blütenknospen müssen dabei hin und wieder zurückgeschnitten werden. Nach 2 – 3 Jahren sollten die Pflanzen ausgegraben, die Wurzeln geteilt und der Majoran an anderer Stelle wieder ausgepflanzt werden. Sie können erkennen, ob Majoran qualitativ hochwertig ist, indem sie ihn zwischen den Fingern reiben – wenn er dann einen intensiven Geruch entfaltet, wissen Sie, dass sich dieser Majoran perfekt zum Würzen eignet.

Grillen mit Majoran

© B. and E. Dudzinscy - Fotolia

© B. and E. Dudzinscy – Fotolia

Es erfordert also wirklich nicht viel, um Majoran selbst anzubauen, dafür lohnt es sich aber umso mehr. Sie verleihen ihren Grill-Gerichten dadurch eine tolle Würze. Sowohl getrockneter als auch frischer Majoran ist als Gewürz beim Grillen gern gesehen. Er harmoniert sehr gut mit Rindfleisch, aber auch auch mit Lamm, Wild und Schwein. Eine leckere Marinade mit Majoran passt eigentlich zu fast jedem Fleisch. Mit Majoran sind Sie also in jedem Fall auf der sicheren Seite. Beispielsweise zaubern Sie schon mit einem Gemisch aus Senf und Majoran eine einfache, aber dennoch sehr leckere Marinade für Schweinerippchen.

Gesundheit

Aber Majoran ist nicht nur eine Bereicherung Ihrer Ernährung, es ist weitaus vielseitiger: So dient er auch als Heilpflanze, die Ihre Verdauung stärkt, Darmkrämpfe löst, eine beruhigende Wirkung auf Ihre Nerven hat und Migräne entgegenwirkt.
In der griechischen Mythologie steht Majoran sogar für Glückseligkeit und soll die Liebeskraft steigern. Ein Grund mehr, ihn ausprobieren zu wollen.

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