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Gas/Elektro/Kohle – ein System-Vergleich

von | 18. Mai 2013 | Grillwissen

Ohne hohe Temperaturen, denen das leckere Grillgut beim Garprozess ausgesetzt wird, geht es nicht. Die enorme Hitze, die mindestens 180 °C bei Fleisch betragen sollte, kann durch verschiedene Systeme und Brennmaterialien erreicht werden. Aus diesem Grund werden von im Handel in erster Linie Kohle-, Elektro- oder Gasgrill angeboten.

Pro und Contra für den Kohlegrill

Beim Kohlegrill handelt es sich um die ursprünglichste Zubereitungsform, die wir im Laufe unserer Evolution von den Urmenschen übernommen haben. Grillbriketts oder Holzkohle werden entzündet, über der Glut wird tierische oder pflanzliche Kost zubereitet. Der Kohlegrill kann von den drei Grillversionen die höchsten Temperaturen erzielen. Nach einer Wartezeit von ungefähr 1 Stunde ist der feste Brennstoff durchgeglüht und es kann aufgelegt werden. Leider ist es ein Irrtum, dass durch den Einsatz von Holzkohle oder Grillbriketts eine Verstärkung der Geschmacksnote entsteht. Lediglich der Rauch, der von dem in der Glut verbrennenden Fett oder Öl stammt, dringt in die Poren des Fleisches ein und bildet ein rauchig-würziges Aroma.

Grillen mit Elektrizität

Für das Grillen auf dem Balkon gibt es zu den Kohlegrills eine echte Alternative – den innovativen, bedienfreundlichen Tischgrill mit elektrischem Strom. Ein wesentlicher Nachteil: Man ist immer auf das Vorhandensein einer Steckdose angewiesen.

Wie die Gasgrills, so sind auch die mit elektrischem Strom gespeisten Elektrogrills im Handumdrehen heiß. Beim Kauf der Elektrogrills sollte jedoch auf eine möglichst hohe Heizkapazität geachtet werden. Haben diese Grills eine zu geringe Leistung, gelingt das Gargut nicht, sondern trocknet aus. Außerdem trübt die verlängerte Dauer des Garprozesses den Spaß am Grillen. Ein Elektrogrill ist meist so aufgebaut, dass austretende Fleischfette oder Marinaden nur in unwesentlichem Maß auf die eigentlichen Heizelemente gelangen können. Diese Elektro-Methode ist gesundheitlich ebenfalls verträglich. Es entsteht im Normalfall kein Fettbrand und die Rauchbildung kann vernachlässigt werden. Etwas aufwändiger ist das Säubern des Elektrogrills – in etwa vergleichbar mit dem Reinigen des Kohlegrills.

Sicher Grillen mit gasbetriebenen Vorrichtungen

© Gasgrill-Shop.com

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Das Grillen mit Gas hat sich in zunehmendem Umfang verbreitet, weil die Gasgrills in den vergangenen Jahren wesentlich sicherer geworden sind. Mit diesen Geräten reduziert sich die Wartezeit zum Vorheizen auf ein erfreuliches geringes Mindestmaß. Die Grill-Temperatur wird schnell und einfach über einen Drehknopf reguliert. Es entstehen zudem keine gesundheitlich bedenklichen Ablagerungen auf dem Grillgut, wie dies beim Kohlegrill der Fall sein kann.
Ein geringfügiger Nachteil von Gasgrills ist der, dass sich gerade die Herren eher wie am Kochtopf fühlen und nicht als Jäger und Sammler.

Am Gasgrill wird ein mit Propangas befülltes Behältnis angeschlossen. Die Rauchentwicklung beim Gasgrill ist um ein Vielfaches geringer als beim Holzkohlegrill. Deshalb ist das Zubereiten von Speisen auf dem Gasgrill wesentlich gesünder, weil weniger krebserregende Substanzen gebildet werden. Das Grillen mit Gas ist zudem ideal auch für den Balkon.

Aktuelle Design-Gasgrills aus unserem umfangreichen Sortiment

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