{"id":674,"date":"2015-06-15T09:48:43","date_gmt":"2015-06-15T07:48:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gasgrill-shop.com\/grill-rezepte\/?p=674"},"modified":"2015-04-20T15:44:32","modified_gmt":"2015-04-20T13:44:32","slug":"steckerlfisch-die-makrele-vom-grill","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gasgrill-shop.com\/grill-rezepte\/blog\/2015\/06\/15\/steckerlfisch-die-makrele-vom-grill\/","title":{"rendered":"Steckerlfisch &#8211; die Makrele vom Grill"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_677\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"shutterset_set_1\" href=\"http:\/\/www.gasgrill-shop.com\/grill-rezepte\/wp-content\/uploads\/Steckerfisch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677\" class=\"size-thumbnail wp-image-677\" alt=\"Steckerfisch\" src=\"http:\/\/www.gasgrill-shop.com\/grill-rezepte\/wp-content\/uploads\/Steckerfisch-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-677\" class=\"wp-caption-text\">Steckerfisch<\/p><\/div>\n<p>Mit etwas Know How und der passenden Ausr\u00fcstung kann der Steckerlfisch, die Makrele vom Grill, auch zu Hause lecker und stilecht zubereitet werden.<\/p>\n<p>Oft gehen manche Menschen nur aus einem Grund auf das Volksfest oder in einen Biergarten: Sie wollen sich einen Steckerlfisch holen \u2013 ganz urig aus dem Papier gegessen, am Stab, wie sich das geh\u00f6rt. Die wenigen M\u00f6glichkeiten, noch einen solchen Fisch zu bekommen, m\u00fcssen genutzt werden \u2013 nicht auf jedem Volksfest gibt es sie noch und auch im Biergarten hat man nicht immer Gl\u00fcck. Da liegt es also nahe, sich ein oder zwei Mal im Jahr die traditionelle Spezialit\u00e4t in den eigenen Garten zu holen und den Grill anzuschmei\u00dfen, um sich selbst (und f\u00fcr liebe Freunde oder die weitl\u00e4ufige Familie) mit Steckerlfisch zu verw\u00f6hnen.<!--more--><\/p>\n<p>Das Wort \u201eSteckerl\u201c stammt aus dem Bayerischen und bedeutet so viel, wie \u201ekleiner, d\u00fcnner Stab\u201c \u2013 und damit ist die Wortbedeutung an sich auch schon erkl\u00e4rt. Als Fisch kommen eigentlich beinahe alle Arten in Frage, ganz nach Geschmack. Die \u00c4sche, die Forelle in all ihren Lebensformen (Bachforelle, Seeforelle, Regenbogenforelle\u2026), der Saibling als edlere Grundlagen, aber auch die Renke, Brachse und sonstige Wei\u00dffische k\u00f6nnen, auf den Stab aufgespie\u00dft gegrillt und als Steckerlfisch serviert werden. Seefische, hier allen voran die Makrele, sind auch beliebte Versionen dieser Spezialit\u00e4t, die vornehmlich im \u00f6sterreichischen und bairischen Raum zu finden ist, ihre Ausl\u00e4ufer aber weit gestreut hat.<\/p>\n<h3>Die Makrele als Steckerlfisch<\/h3>\n<p>Je nachdem, wie weit der n\u00e4chste Fischmarkt (oder Supermarkt mit Frischfischtheke) von der eigenen Haust\u00fcre entfernt ist, kann es durchaus passieren, dass man mit gefrorenen Makrelen besser bedient ist, als mit frischen Exemplaren. Die TK-Fische sind meist schon ausgenommen, die frischen Kollegen kann man sich vom H\u00e4ndler ausnehmen lassen oder dies selbst bewerkstelligen. Der Kopf bleibt bei jedem Steckerlfisch in der Regel dran, damit man an den wei\u00df hervortretenden Augen erkennen kann, ob der Fisch schon durch gebraten ist, oder noch ein wenig braucht. Auch die Flossen werden nicht entfernt \u2013 erst nach dem Grillen, da sie sich dann problemlos aus dem gegarten Fisch entfernen lassen. Ob man die Kiemen vor dem weiteren Verfahren (Marinieren, ziehen lassen, Grillen) entfernt, liegt an der Frische des Fisches \u2013 ganz frisch vom Markt geholte Makrelen k\u00f6nnen so belassen werden, bei TK-Ware ist es besser, die Kiemen zu entfernen.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Arten, den Fisch zu marinieren, bevor er auf das Steckerl gesteckt wird. In der Regel besteht die Marinade aus \u00d6l, einer auf den Fisch zugeschnittene Gew\u00fcrzauswahl und Kr\u00e4uter beziehungsweise Knoblauch. Wieder unabh\u00e4ngig von der Fischsorte m\u00fcssen die Steckerlfische, bevor sie zu einem solchen werden, in der Marinade durchziehen. Das geschieht am besten \u00fcber Nacht in k\u00fchler Umgebungstemperatur, also in einem K\u00fchlschrank oder K\u00fchlhaus (zum Beispiel in einer Plastiksch\u00fcssel mit fest schlie\u00dfendem Deckel gut abdecken wegen Geruchsbildung von Knoblauch und Fisch!). die Makrele hat ein intensives Eigenaroma, das durch das Grillen (wie auch das R\u00e4uchern) recht gut zur Geltung kommt. Ein \u201eSchmankerl\u201c, wie der Bayer oder \u00d6sterreicher sagen w\u00fcrde.<\/p>\n<h3>Das Steckerl zum Fisch<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Steckerl werden traditionell Holzst\u00e4be verwendet. Auch diese brauchen eine gewisse Vorbereitung und k\u00f6nnen nicht \u201eeben\u201c vor dem Grillen aus dem Wald geholt werden. So bauen manche Fisch-Grillprofis auf Weidenst\u00e4be, die von Natur aus sch\u00f6n gerade gewachsen sind und deswegen gut verwendet werden k\u00f6nnen. Diese werden allerdings vor dem Kontakt mit dem Fisch von ihrer Rinde befreit \u2013 und da muss man schon ein wenig schwitzen, wenn man die Steckerl f\u00fcr alle 20 G\u00e4ste selbst herstellen m\u00f6chte. Andere Holzst\u00e4be m\u00fcssen eine Zeitlang im Wasser gebadet werden. Sind die Makrelen oder anderen Fisch nicht \u00fcbergro\u00df, empfiehlt sich ein L\u00e4ngenma\u00df von etwa 60 Zentimetern, dazu eine St\u00e4rke von etwas weniger als einem Zentimeter.<\/p>\n<h3>Die Marinade \u2013 ein Beispiel<\/h3>\n<p>Wer Fischfreunde nach Ihren Rezepten fragt, bekommt von jedem eine andere Variation. Deswegen kann eine pauschale Anleitung f\u00fcr eine Marinade zum Herstellen von Steckerlfisch eigentlich gar nicht gegeben werden. Es beginnt schon bei der Frage, ob ein ohnehin fetter Fisch wie die Makrele unbedingt in \u00d6l mariniert werden muss, oder ob die Fl\u00fcssigkeit rund um den Fisch ausreicht, die Gew\u00fcrze einziehen zu lassen. So bleibt es dem Geschmack \u00fcberlassen, ob zum Beispiel eine W\u00fcrzmischung aus Salz, Pfeffer, Thymian, eventuell etwas Zitronenpfeffer und Paprikapulver einfach auf dem Fisch verteilt oder vorher in \u00d6l einger\u00fchrt und dann aufgebracht werden. Knoblauch und andere Ingredienzien der Marinade sind ein \u201eKann\u201c \u2013 kein \u201eMuss\u201c. Wichtig ist nur, dass sowohl die Innenseite, wie auch die Au\u00dfenseite der Makrele in der W\u00fcrzung einige Stunden, am besten \u00fcber Nacht, ziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Das Grillen \u2013 eine Kunst?<\/h3>\n<p>Etwas \u00dcbung ist erforderlich, um die Makrelen auf die Steckerl zu spie\u00dfen. Begonnen wird mit der dicken Seite vom Steckerl am Maul des Fisches. So ist die stabile Seite vom Stab dort, wo der Fisch schwerer ist (Die Fische garen mit dem Maul nach unten zur Glut hin!). Sind alle Fische aufgezogen, hautseitig eingeschnitten und bereitgelegt, beginnt man mit dem Grillen. Keine allzu gro\u00dfe Hitze, kein loderndes Feuer: Das sind die wichtigsten Hinweise, die man vor dem Erstversuch kennen sollte. Manchmal entz\u00fcndet sich in die Glut herabtropfendes Fett, das man durch bereitstehendes Wasser l\u00f6schen kann. Gegrillt wird nach einer bestimmten Reihenfolge. Der offene Bauchraum zeigt zun\u00e4chst nach oben, damit die Makrele (oder sonstige Fische) am R\u00fccken durchgart. Die Steckerl werden nun nach und nach immer ein wenig gedreht, zuletzt kommt der Bauchraum, der sich nun durch das Garen \u00f6ffnet. Die fertigen Steckerlfische sind knuspriger und geschmackvoller, wenn man sie w\u00e4hrend des Grillens immer wieder mit Butter oder der restlichen (vom Einlegen \u00fcbriggebliebenen) Marinade einstreicht. Fertige Fische samt Stecker ins Papier, dazu Brot, Breze oder Br\u00f6tchen \u2013 und zum Verdauen ein Schn\u00e4pschen. So herrlich kann Grillen sein!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit etwas Know How und der passenden Ausr\u00fcstung kann der Steckerlfisch, die Makrele vom Grill, auch zu Hause lecker und stilecht zubereitet werden. 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