Unboxing/Aufbau des »York« Gasgrills

Gasgrill York verpackt

Der 3-flammige »York« noch gut verpackt.

Es war gar nicht so schwer meinen Vater vom Kauf eines Gasgrills zu überzeugen. Er war seit je her ein Kohlegriller mit einem imposanten gemauerten Kamingrill im Garten, an dem schon viele Grillabende und Lagerfeuerchen veranstaltet wurden. Ich erinnere mich an das Geschleppe des Kohlesacks, der Dreck beim Aufschütten der Kohle und das langwierige entzünden, trotz Heißluftgebläse. Einfach mal grillen für zwischendurch, innerhalb der Woche, aufgrund langer Schichten, war auf die Schnelle nie machbar, weswegen der Kauf für den Gasgrill York, der ihm rein optisch am besten gefallen hat, schnell unter Dach und Fach war.

Und endlich war er da! Geliefert wurde das gute Stück rund um die Osterfeiertage stabil verpackt auf einer Palette mit DB Schenker und voriger Avisierung via Telefon. Sofort ging es ans Auspacken und sichten der einzelnen Teile. Die Verpackung machte einen wirklich stabilen und platzsparenden Eindruck. Der Korpus (Brennerraum mit Deckel), war bereits vormontiert und die losen Teile gut mit der Styroporverpackung gesichert. Nichts flog im Karton umher.

Gasgrill York Einzelteile

Die Einzelteile des 3-flammigen »York« mit gesondert bestelltem Wok-Einleger für das Rost.

Für einen Gasgrill der unteren Preisklasse machten die Teile des 3-flammigen York schon so einiges her. Die pulverbeschichtete dunkelgraue Oberfläche der einzelnen Stücke fühlte sich, wie einst beim Aufbau des Jamie Oliver Pro 3, wertig an und sah auch noch verdammt gut aus. Allerdings darf man von den zwei mitgelieferten Rädern nicht all zu viel erwarten. Sie bestehen aus leichtem aber stabilem Plastik und sind groß genug, um auch auf unebenem Untergrund gute Dienste zu leisten. Bei der Montage musste man etwas herumprobieren, um sie nicht zu fest oder zu locker an das untere Gehäuse anzuschrauben und sie drehbar bleiben. Für kurze Wege über den Rasen oder die Terrasse reicht es allemal. Und für den Preis kann man auch einfach nicht meckern.

Drehregler des York im Detail.

Hervorzuheben sind noch die Drehregler der Brenner. Die runden Drehknöpfe sind mit einer rauen Gummierung verstärkt, sodass sie perfekten Halt trotz möglicher Fettfinger bieten. Sieht zudem richtig edel aus.

Die Montage an sich, trotz einsetzendem Schneeregen, lief reibungslos, es gab lediglich drei verschiedene Schrauben (unterschiedlich lang), für die wir einen Kreuzschlitzschraubendreher benötigten und mehr nicht. Die Aufbauanleitung war bebildert und einfach nachzuvollziehen. Auch jemand mit zwei linken Händen sollte keine Probleme beim Zusammenbau bekommen.

So stand er schnell da, der Unterschrank auf dem dann der Korpus gesetzt und verschraubt wurde. Nichts wackelte und jackelte. Der Weg zu den montierten Seitenablagen war nicht mehr lang, wenn auch auf der linken Seite, beim Anschluss des Gasschlauches, etwas fummelig; aber machbar. Nur noch den Schlauch befestigen und los ging’s! Nun ja, fast. Da der York über Gussgrillroste verfügt und wir gelernt haben, dass man diese vor der Benutzung erst einmal einbrennt, haben wir auch dies getan. Da die Roste aus drei Teilen bestehen, machte das Einölen keine Schwierigkeiten. Außerhalb vom Grill auf dem Rasen verursachte es zudem auch keine Sauerei im Brennerraum! 😉

Anbau der Seitenteile des York Gasgrills.

Ein Einblick ins Innere des 3-flammigen York Gasgrills.

Die Brenner in Betrieb.

 

 

 

 

 

 

Nun ging’s aber los!
Das Gas strömte, die Brennerrohre waren geöffnet und mit drücken und halten der Drehknöpfe war der Gasgrill in Betrieb! Sehr cool. Mein Vater war noch immer etwas skeptisch oder eher zurückhaltend beobachtend, was den Gasgrill an sich anging. Doch bei geschlossenem Deckel und allen drei Brennern in Betrieb, konnte man der Temperaturnadel dabei zusehen, wie sie in einen zufriedenstellend hohen Bereich hochkletterte. Dem künftigen indirekten Grillen stand damit auch nichts mehr im Wege. Der Härtetest waren da eher die tiefgefrorenen marinierten Steaks, die auf einmal neben uns aufgetaucht sind und dann auf dem Grillrost landeten. Aber das war absolut kein Problem für den Grill. Wir haben nur das mittlere Brennerrohr in Betrieb genommen und darauf in Nullkommanix die Steaks durchgegart. Schmeckte wirklich hervorragend und es war kein Unterschied zum Grillen auf dem Kohlegrill zu erkennen. Mijammi!

Der 3-flammige York Gasgrill in seiner ganzen Pracht! Bereit zum Angrillen.

Fazit: Den Kauf des Gasgrills bereut mein Vater nicht. Ganz im Gegenteil hat sich seine Begeisterung für das Schmuckstück nach monatelanger Nutzung nur noch gesteigert. Mal eben den Grill anwerfen, geht nun viel einfacher und schneller, wenn man Abends keine große Lust und vor allem Zeit zum Kochen hat.